Freitag, 23. September 2016

Ein Logo für die Fischerin



Heute gibt es einen ganz besonderen Fisch am Freitag, vielleicht habt ihr es schon bei Andiva selber gesehen? Ich hatte das ganz besondere Vergnügen, das Logo und Erscheingungsbild für ihre Ergotherapie-Praxis, die heute mit einem Tag der offenen Tür feierlich eröffnet wird, zu gestalten!


So verbindet sich derzeit das Bloggerleben immer mehr mit dem echten Leben. Logodesign ist ja eigentlich die Königsdisziplin, mein eigentlicher Beruf, Graphikdesign pur und ich muss sagen, Logos mache ich richtig richtig gerne. Das Wesendliche erfassen und auf den Punkt bringen.
Wenn dabei die Wellenlänge mit der Kundin so gut stimmt, obwohl wir uns noch nie gesehen haben, aber mittlerweile sehr oft telefoniert haben, dann passt es einfach. Eine grobe Grundidee hat Andrea selber geliefert. Die Idee, aus deinem kleinen e mit einem Mensch im Mittelpunkt, mit Schwung und Bewegung, Offenheit und Energie ein einfaches Zeichen zu gestalten, kam mir dann an einem schönen Frühsommertag im Bergischen Land. Während ich über den Hügeln des Reitstalls auf meine Tochter wartete, hatte ich das Skizzenbuch dabei und ganz schnell die Grundstruktur gezeichnet, die dann Andreas Logo werden sollte.



Feinschliff, Farbauswahl, Flyer-und Visitenkarten, das alles kam dann dazu und passt, oder was meint ihr? Gestern kamen meine Belegexemplare in einem ganz hübschen Päckchen hier an, darin noch ein Geschenk, eine hübsche kleine Tonschale und eine tolle Fischkarte.




Solche Post bekomme ich sonst nicht von Kunden, sondern eher von Bloggerfreundinnen. Wie schön, dass sich die Welten vermischen. Dabei habe ich ja noch gar nicht Geburtstag, sondern erstmal der Rest der Familie, Müllersche Festwochen....

Liebe Andrea, ich wünsche dir heute einen ganz erfolgreichen Tag und viele interessierte Menschen, die deine Praxis besuchen. Ich würde ja auch gerne vorbei kommen, aber es ist doch ein bischen weit, fühlt sich aber gar nicht so an!

Mittwoch, 21. September 2016

Das dicke Paradies (Muster-Mittwoch 194)



Mein Paradies ist fertig! Ein richtig dicker Wälzer ist es geworden dank der vielen Zusatzparadiese, die ich von Euch bekommen habe.



Über die Buchdeckel habe ich mir keine großen Gedanken gemacht. Beim Druck meiner Seiten hatte ich dafür direkt zwei schwarze Pappen mitbedruckt.



Die Seiten schön sortiert, bin ich auch vom ursprünglichen Konzept abgewichen, alle Seiten wild zu mischen, dafür gehörten die Kapitel der einzelnen Künstlerinnen zu sehr zusammen. Ich bin auch soweit von meiner eigenen Anleitung abgewichen, dass ich immer nur zwei Bögen zu einer Lage zusammen gefasst habe, die Papiere sind ja teilweise so dick voller Farbschichten, dass es so perfekt ist.



Als ich ungefähr die Hälfte gebunden hatte, fiel mir auf, dass alles bis auf meine eigenen Seiten auf dem Kopf stand... beginnend mit Tabeas Seiten.... Oh, nein, das ist mal wieder typisch für mich, es war schon spät abends und ich hatte keine Lust, alles wieder aufzutrennen.



Also habe ich es zum Konzept erklärt. Auf der einen Seite startet das Buch mit meinen Seiten, auf der anderen Seite mit dem golden Apfel von Christine aus der Schweiz.



Alles zusammen habt ihr mir eine wunderbar vielfältig bunte Schwarte geschenkt, so toll!

Ich habe zwar immer die zwei Bögen einer Künstlerin zusammengelassen, aber teilweise die Innenseiten nach außen gekehrt und so ganz neue Zusammenhänge geschaffen, schaut mal hier:



All diese Doppelseiten sehen doch so aus, als gehörten sie zusammen, oder?










Mit der Bindung bin ich zwar immer noch nicht ganz zufrieden. Die inneren "Zöpfchen" sehen zwar ganz schön aus, aber außen bekomme ich diese Optik einfach nicht hin, da sind es immer Knötchen. Annette hatte es bei mir im Workshop ja irgendwie geschafft, aber ich habe nicht verstanden wie. Alle Fachleute, die ich bisher danach gefragt habe, konnten mir nicht helfen. Ich möchte es so gerne so können wie Emily in Michigan, leider war ich zur falschen Zeit in ihrer Nähe, da gab es keinen Workshop. Dafür finde ich nun das dicke Garn, dass ich aus USA mitgebracht habe für dieses Format gut geeignet, bei dem Minibuch war es zu dick.



So, sieht es aus. Heute also kein neues Muster, aber ein mustergültiges Buch im Buchmustermonat. Die Sommerpostliste ist wunderbar gefüllt mit all euren Beiträgen zum Paradies, aber ich überlege, wie ich daraus eine Gesamtübersicht zaubern soll. Alle Innenseiten kann ich ja unmöglich zusammenbauen. Deshalb wünsche ich mir Bilder von den fertigen Büchern. Bitte schickt mir solch ein Foto wie diesese hier von eurem fertigen Buch, so dass man die Bindung und die Deckel sehen kann. Daraus mache ich dann das Sommerpost-Poster!

Und sonst? Noch Buchmuster oder Musterbücher heute? Der Mustermittwoch startet auf besonderen Wunsch ab heute zwei Stunden früher. Für Frühaufsteher, die noch vor dem Frühstück und der Arbeit ihren Musterbeitrag verlinken wollen, öffne ich die Linkliste jetzt immer schon um 6.00 Uhr, während mein Wecker zum ersten Mal klingelt.


Freitag, 16. September 2016

Schnittfisch




Wir haben uns letztens im Sonderangebot neue Küchenmesser gekauft. Die Verpackungen waren schon auf dem Weg in den gelben Sack, da fiel mir das dicke feste Schaumstoffmaterial auf, ideales Stempelmaterial, oder?



Die Fischform ergab sich von selbst aus der schnittigen Form, die Flosse war mit dem scharfen neuen Messer schnell zugeschnitten,



die Schuppen mit der Ahle geritzt, das Auge mit dem Papierbohrer gebort.


Dann konnte ich losdrucken...



Ich liebe solche Zwischendurch-Aktionen, die ohne Planung an einen Samstagnachmittag einfach so aus dem Nichts entstehen, ungebremste Kreativität.

Jetzt liegt da noch ein Stampel dichtes schwarzes Stempelmaterial und wird bestimmt bald zum Einsatz kommen. Schnitzen kann man es nicht, aber zum Schneiden und Einritzen eignet es sich wunderbar und es ist so schön dick, dass man es gut zum Drucken in die Hand nehmen kann.

Scharfer schwarzer Freitagsfisch, oder Andiva?

Mittwoch, 14. September 2016

Fortsetzungsroman (Muster-Mittwoch 193)







Die Bücherstempel-Geschichte vom letzten Mittwoch geht weiter.
Heute schlage ich das Buch auf und finde erstaunliche Geschichten in alten Büchern.



 Zu den Stempeln von letzter Woche gesellt sich ein aufgeschlagenes Buch.


Ein alter Duden, ein Aquariumbuch und ein Schundroman über die Kleider der Herzogin bieten reichlich Stempelinspiration und Lesefutter.



Die Bücher fallen sowieso auseinander, da kann ich auch neues daraus erschaffen,







mustergültig versetzt tanzende Büchermuster...



oder mit Buchseiten gefüllte Skizzenbuchseiten.



Die Fortsetzungsgeschichte meiner Workshops geht auch weiter. Neue Termine für 2017 stehen jetzt fest und können ab sofort vorgemerkt werden.
Und noch viel früher gibt es eine Möglichkeit zu einem echten Treffen, habt ihr gesehen, was Katrin in Köln organisiert hat? Kommt ihr auch? Ich bringe ein paar alte Bücher und Stempel mit und freue mich auf einen kreativen Tag im November!

Und heute? Ich bin gespannt auf Eure Büchermuster-Musterbücher


Freitag, 9. September 2016

Frühlingsfischquilt Fertig!

Letzte Woche Freitag habe ich meinen – nein EUREN – Fischquilt gequiltet! Ich hatte ja schon von der wahnsinnigen Longarm-Maschine im "Lalala" bei Dorthe Niemann berichtet, oder?



Jedenfalls war mir seit dem Umzug in ihren neuen Laden klar, dass hier das Werk vollendet werden muss, das aus all den wunderschönen Stoffen unserer Frühlingspost-Siebdruck auf Stoff- Aktion enstanden ist. Dorthe hat mir alles wunderbar vorbereitet, das Top, das Fleece und die Rückseite auf die breite Rolle aufgespannt und mich eingewiesen.

Und da stand ich da zweieinhalb Stunden lang und bin im Wellenstich über alle die schönen Stöffchen gerattet. Es hat ein bischen was von Fahrradfahren, man lenkt die Nadel mit einem "Lenker" und hat gut im Griff, wo die Reise hingegehen soll. Ich habe mich dabei an kein festes Schema gehalten, sondern ein freies Wellenmuster gestichelt, immer dem jeweiligen Motiv angepasst und das geht ganz schön flott.

So schwimmen sie nun alle zusammen und die Wellenlinien verbinden die unterschiedlichen Stöffchen und Fischchen. Auf der Tour über all Eure Fische fiel mir erst richtig auf, wieviel Verbindungen sich in der Zwischenzeit in echt geknüpft haben und wieviele ich der Stoff-Schöpferinnen ich mittlerweile persönlich kenne. Deshalb sind mir all diese Stücke auch so kostbar.



Kristina (oben),
Frau Wien (unten)...

Annette  und Tabea hatte ich alle vor kurzem noch getroffen! Tabeas Muster verlangen andere Wellen:
 

So sah es dann nach getaner Arbeit aus:

Am Wochenende hat der Quilt dann auch das Binding, den endgültigen Abschluss bekommen. Gut dass, Dorthe es hier so gut erklärt. Die Rückseite ist übrigens türkis-weiß gestreift aus einem überbreiten Stoff, da musste ich also gar nichts nähen. Jetzt liegt der Quilt auf dem Bett und freut mich täglich.




Ich danke Euch allen nochmals für all die wunderbaren Stoffe und diese großartige Aktion. Mit dem Paradies passiert übrigens gerade ähnliches... ständig finde ich wunderbare Seiten im Kasten, und habe gerade gar keine Zeit, sie alle hier zu zeigen... das kommt noch, auch dafür an Euch alle lieben Dank!

Ich bin aber nicht die einzige, die  sowas schönes aus den Fischen gezaubert hat. Annette hatte ihr gutes Stück beim Workshop-Wochenende dabei. Sie hat noch mutiger geschnitten und mehr gepatchworkt, wunderschön, oder?  Alle Fischlein schicke ich zu Andiva, damit ihr nicht die Fische ausgehen!

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