Sonntag, 17. November 2013

Finissage

Heute ist unsere Ausstellung zum letzten Mal geöffnet. Deshalb nehme ich Euch nochmal mit nach Langerwehe und zeige noch ein paar Töne.

TONBAND:
Das alte Tonbandgerät fiel mir am Anfang der Arbeit an diesem Projekt in die Hände. Es versetzt in eine andere Zeit, als es noch Bandsalat gab. Petra hat dazu eine temporäre, unauflösliche Verwicklung gestaltet: Ein großes Stück Papier zu dem extrem langen Band zuerschnitten, quillt aus der Vitrine.  Hanne hat Tonbandsalat aus Ton gemacht, und Brigitte aus hat Fotografien aus dem Entstehungsprozess ausgedruckt, in Ausschnitten in mein Skizzenbuch geklebt und mit Schriftflächen, meinen geschriebenen Mantras, verbunden. Wieder eingescannt und auf einen quadratischen Ausschnitt reduziert ist eine Komposition entstanden, die die Arbeiten von uns allen verwendet, in einen neuen Kontext stellt und als verbindendes Element in der Gestaltung der Vitrine fungiert.

Der Hörspot Tonband


TONTRÄGER:

Tonträger wurden auf zwei unterschiedliche Arten interpretiert:
Hannes Tonträger tragen Klaviertasten: Diese leise schwere Arbeit braucht ein gutes Gleichgewicht, Balance und auch große Konzentration. Körperspannung, Körpergefühl und Beweglichkeit. Auf einmal bewegen sich die Körper mit den Tönen...es wird wie ein Tanz, die Aufgabe ist wie vergessen...wie ein Spiel.

Petra Tonträger fragen: Was ist virtuell und was ist real? Es ist gleichsam ein „Wunder“, wie Töne über ein Material in mein Ohr gelangen. Auf den CDs tanzen die Töne – endlich sichtbar – im Einklang.






















PIEPTON:

In diese Vitrine sind viele fliegende und stehende Vögel von Hanne eingesperrt und deswegen ist kein Ton zu hören. Wie ein Stummfilm. Die Strandstimmung zaubern Sandvögel am Boden und Formationen am Himmel in den Fotos von Brigitte.So klingt der Piepton





















Das war noch längst nicht alles. Die Besucher konnten noch so einiges andere entdecken: Tonräume, Zengärten, Kunsthocker und einen kleinen Museumshop. Jetzt ist es vorbei und mal schauen, wie es sich anfühlt, alles wieder abzubauen.

Kommentare:

  1. Dankeschön für diesen noch mal so in die Tiefe gehenden Einblick in eure TonArt! Besonders haben es mir Hannes Klaviertasten-Tontänzerspieler angetan! Ja dann, Finissage..., alles Liebe Ghislana

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  2. herrlich, die vielerlei interpretierten tonträger! hätt ich mir gerne leibhaftig angeschaut!
    lieben gruß
    dania

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  3. Eine bezaubernde Ausstellung offensichtlich...
    Liebe Grüße
    Astrid

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  4. Bin ja von Beruf "Tönemacher"! Ich muss jedoch sagen, dass Töne, die so ein langes Leben haben, mir immer mehr ans Herz wachsen. Meine verklingen so schnell. Auch wenn Du jetzt abbauen musst, was bestimmt einem Abschied gleichkommt, so schwingen die Töne doch weiter. Vielleicht schwingst Du Dich bald zur nächsten Ausstellung auf??
    Angelika

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  5. Ich bin HIN und WEG, tolle Umsetzungsideen, die "Tonträger" sind der Hit!!!!
    Wenn ich könnte, aber der Weg ist einfach zu weit, danke das Du Bilder gemacht hast und ich reinschauen konnte in Deine Ausstellung!
    LG Susan

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  6. Wow, nochmal so tolle Bilder der Ausstellung, Danke!
    LG Barbara Bee

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  7. das muss eine ganz fantastische ausstellung gewesen sein und ich bedauere sehr, dass ich sie nicht anschauen konnte. besonders toll finde ich eure zusammenarbeit. ich hab auch immer wieder festgestellt, auf was für großartige ideen man in einer gruppe kommt.
    nachträglich nochmal glückwunsch zu diesem gelungenen auftritt zu viert!
    liebe grüße von mano

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